die sechs gebärden

DIE SECHS GEBÄRDEN

 

 

Die Arbeit mit den SECHS GEBÄRDEN ist ein Erkenntnisweg auf der Basis von sechs Urgebärden, die wir tagtäglich – meist unbewusst – vollziehen. Es sind Grundhaltungen, die sich im Lauf der menschlichen Geschichte und des individuellen, menschlichen Entwicklungszyklus‘ als Archetypen herauskristallisiert haben.

Die SECHS GEBÄRDEN sind griechischer Herkunft und wurden dort vor allem im Theater und in der dramaturgischen Arbeit verwendet. Seitdem werden sie in der psycho-therapeutischen Arbeit als Werkzeug genutzt mit dem Ziel, unsere Licht- und Schattenseiten kennenzulernen und unsere Wandlungskräfte anzuregen.

In den SECHS GEBÄRDEN geht es um folgende Lebensthemen:

  • suchen, hin- und her gerissen sein
  • wollen, erschaffen
  • sich öffnen, empfangen, sich hingeben
  • sich abgrenzen, etwas beenden
  • innehalten, wahrnehmen, in sich ruhen
  • zu sich stehen, Transformation.

 

Wir möchten in diesem Workshop die Aufmerksamkeit vor allem auf die Qualität der Bewegung lenken, auf das innere Erleben in der Gebärde und während des Übergangs von der einen in die andere Form. Dabei wird deutlich erfahrbar, welche Haltung, welche Bewegung uns liegt und uns mit Klarheit, Selbst-Verständnis und Freude erfüllt, oder sich zaghaft, unklar oder unwillig ausdrückt.
Jede Gebärde kann selbstverständliche und widerständliche Gefühle hervorrufen. Die Begegnung mit dem „so ist es“ hilft, die eigenen Stärken und Schwächen zu integrieren und diese als Quelle von Kraft und Natürlichkeit zu erfahren.

Es wird in diesem Workshop genügend Raum und Zeit geben, mit inneren Themen zu arbeiten, innezuhalten und Wege der kreativen Lebensgestaltung freizulegen. Körperübungen, Bewegung und Meditation sind Bestandteil unserer Arbeit.

 

Der Workshop beginnt am Samstag, den 3. Oktober um 19 Uhr und endet am Sonntag, den 4. Oktober um 19 Uhr.