MUSIK IST AUSDRUCK DES DA-SEINS

 

Ich bin Musiker mit Leib und Seele und phänomenologisch geschultem Geist. Ich spiele gerne. Und spiele gerne mit der Tradition. Diese Lust hat mich immer wieder aus der Klassik heraus in andere Bereiche hineingeführt wie Performance Art, Kleinkunst oder experimentelle Improvisation und mich zu einem unerschrockenen Arrangeur und Komponisten gemacht. Ich bevorzuge aphoristische Formate.

Als Gambist und Pianist ist es mein Bestreben, einerseits die klassische Musik in diversen Konzertformen einem breiteren Publikum nahe zu bringen und sie epochenübergreifend mit anderen Musikstilen oder Kunstformen zu verbinden. Andererseits fasse ich den Künstlerbegriff weit und ermutige Menschen mit Anfängergeist, der klassischen Musik zu begegnen und die eigene zu entdecken. Unvoreingenommen, unkonventionell. 2010 habe ich aus diesem Motiv heraus in sakralen Räumen die Form der KLANG-MEDITATION mit Beteiligung des Publikums entwickelt. Die Fortführung dieser Idee mündet seit einigen Jahren in das, was ich künstlerische PROZESSORIENTIERTE KONFERENZ-BEGLEITUNG nenne: die Einbindung von Musik-Improvisation und Performances im Rahmen von Konferenzen und Tagungen mit besonderem Augenmerk auf den Prozess der Teilnehmenden.

 

INSTRUMENTARIUM

 

  • Klavier: Solokonzerte, Kammermusik, Liedbegleitung, Chanson und Kabarett, Improvisation
  • Cembalo, Hammerflügel und historische Orgeln
  • Viola da Gamba (Diskant- und Bassgambe): Solo und im Consort
  • Improvisation in Gruppen mit vielfältigem Instrumentarium und der Stimme

 

 

KONZERTFORMEN

 

  • Klavier-Soloabende EX TEMPORE: Stegreif-Programme aus einem Repertoire von 1200 bis zur Gegenwart, epochen- und stilübergreifend
  • Barocke Programme mit historischen Instrumenten, auch in Kostümen der Zeit
  • Kirchenkonzerte als Gambist (Actus tragicus, Bach Passionen) oder mit Gamben-Consort
  • Basso Continuo-Begleitung als Cembalist
  • Kammermusik und Liederabende
  • Chansonabende, Lesungen, Kleinkunst
  • Wunschkonzerte
  • Themen-Konzerte (zB. für Kinder, Komponisten- und Dichterporträts, Lesungen)
  • Musik für spezielle Anlässe (Einweihungen, Vernissagen, Geburtstage, Hochzeiten, Trauerfeiern)
  • Diner-Concert in Zusammenarbeit mit ausgewählten Gastronomen
  • Öffentliche und moderierte Proben
  • Gesprächskonzerte mit Einführung und zweimaligem Hören eines zentralen Werkes
  • Klang-Meditation: Gruppenimprovisation mit Beteiligung der Zuhörer, vorwiegend in Kirchen
  • Klang-Räume für Events
  • Gestaltung von Musikprogrammen und Performances für Tagungen und Konferenzen
  • Künstlerische und prozessorientierte Begleitung von Tagungen und Konferenzen
  • Performance

 

REPERTOIRE (Präferenzen)

 

  • Klavier: Alte Musik von 1200-1700, Bach (Kunst der Fuge, Goldberg), Händel, Haydn, Mozart, Beethoven, deutsche Romantiker (Mendelssohn, Schumann, Brahms), Chopin, französische und spanische Impressionisten, Prokofieff, Bartok, Jazz
  • Klavier-Kammermusik: das komplette Duo-Repertoire für Querflöte, Violine oder Violoncello, Klaviertrio (Haydn, Beethoven, Mendelssohn), Klavierquartett und - quintett (Schubert, Schumann, Mahler)
  • Liedbegleitung: Mozart, Schubert, Schumann, Brahms, Hugo Wolf, Mahler, Debussy, Schönberg
  • Cembalo: Basso-Continuo-Spiel, Solokonzerte
  • Hammerflügel: Wiener Klassik, Schubert
  • Orgel: italienische Renaissance (Frescobaldi, Merulo, Gabrieli), französicher Barock (Clérambault, Couperin), Jehan Alain, Olivier Messiaen
  • Viola da Gamba: französischer Barock (Ste. Colombe, Marin Marais, Forqueray),Telemann,Bach, Carl Freidrich Abel, Consort-Musik für 2-6 Gamben
  • Kleinkunst: Chanson- und Kabarettliteratur, amerikanische Songs, eigene Kompositionen, zahlreiche Arrangements
  • Komposition von Bühnenmusiken (Theater für Kinder)
  • Arrangements für kleines Ensemble von Opern für Kinder (Zauberflöte, Undine, Freischütz, Zar und Zimmermann, der Gestiefelte Kater von César Cui)

 

KLANGMEDITATION

 

 

 

 

2010 kam die Idee auf, in sakralen Räumen mein gesamtes Instrumentarium auszustellen und den Raum zu öffnen für freie und tonale Improvisation mit Musikerfreunden und eingeladenen bildenden Künstlern, vor allem das Publikum einzuladen, mitzugestalten, spielend, singend, rezitierend, tanzend. Die Form der Klang-Meditation war geboren. Das Konzept stieß auf grosses Interesse und verwandelte die Kirchen, allen voran die Blankeneser Kirche am Markt, in einen Ort der Phantasie, des lustvollen Ausdrucks und der stillen Einkehr. Einen Eindruck bekommen Sie im folgenden Mitschnitt einer Klangmeditation, die ich 2010 in und für Blankenese organisiert habe, dieses Mal mit dem Künstler Hans-Joachim Kerres, Hamburg:

 

 

 

Jedes Konzert soll für mich an einem Punkt in die Stille führen. Manchmal gelingt es über die Musik, manchmal über die Atmosphäre im Raum oder wenn sie zum Programmpunkt wird. Sie ist willentlich nicht herbeizuführen, wohl aber intentional. Die Konzertreihe INTO THE PRESENT 2015 mit dem Saxophonisten Bernd Gajkowski hatte sich zur Aufgabe gemacht, diesen Punkt auszuloten und mit einer Kombination von Kompositionen, spielfreudigen Improvisationen, Klang-Collagen, raumgreifenden Klang-Experimenten und Texten diese eine Stille einzuladen.

 

 

 

KÜNSTLERISCHE UND PROZESS-ORIENTIERTE BEGLEITUNG VON KONFERENZEN UND TAGUNGEN

 

Zusammen mit HEINER MAX ALBERTI, Lübeck (spiritueller Coach und Psychotherapeut) und DIETER KRAFT, Berlin (Schauspieler und Dramaturg bei ZINNOBER, ehem. Ost-Berlin, MUSIKER und PSYCHOTHERAPEUT) haben wir eine besondere Form der künstlerische Umrahmung und Einbettung von Kongressen, Tagungen und Konferenzen in nonverbale Räume entwickelt. Die Besonderheit besteht in der prozessorientierten, psychodynamischen Begleitung der Teilnehmer, der Referenten und der Wortbeiträge.

Dafür setzen wir ein vielfältiges Instrumentarium ein, ein breitgefächertes Arsenal an Klang- und Sinnes-Werkzeugen, freischwebende Improvisationen, die Sprache des Rituals, theatralische Elemente, Bewegung im Raum, Wort-Impulse, meditative, kontemplative und eruptive Momente sowie spontane Interventionen in Bezug auf den Verlauf und den Ort der Konferenz. Im Fokus steht der Puls des gegenwärtigen Augenblicks, das Erspüren und sinnliche Erfahrbar-Machen der Energien im Raum. Wir arbeiten am künstlerischen Nullpunkt, entwickeln aus nicht musikalisiertem Material Improvisationen, die die Leinen der Konvention durchtrennen. Es gibt Material, einen Ausgangspunkt, wir haben eine Richtung, aber kein Ziel.

Die Genres von Musik, Theater, Tanz und psycho-dynamischer Gemeinschaftsarbeit schmelzen ineinander. Wir laden ein, in Bereiche zu gehen, die dem logisch-linearen Verstand nicht bekannt sind. Vielleicht erfahren wir die grosse Stille, die hinter den Dingen ist. Die grosse Stille ist für uns nicht die Abwesenheit von Klang oder Geräusch, sie ist nicht machbar, sondern entsteht als Ko-Kreation und in Kommunion mit den anwesenden Menschen. Die Richtung könnte folgendermaßen begriffen werden: wir gehen den Weg vom Frieden des leeren Raumes zum Frieden des von Menschen bewohnten Raumes.

Unser Anliegen ist es, in Zusammenarbeit mit den anwesenden Menschen heilende Klang-Räume zu schaffen. Erprobt bei folgenden Konferenzen und Kongressen:

ISPPM International Society for Pre- and Perinatal Psychology and Medicine, Kongresse Frankfurt 2012, Dresden 2013 und 2014

AUSSÖHNEN MIT DEUTSCHLAND, Berlin 2014

DIE 4 DIMENSIONEN DES HEILENS, Khon Kaen, Thailand 2016

MUT ZUM FÜHLEN, Integrales Forum, Berlin 2017

 

KOMPOSITION

 

Der freundschaftliche Kontakt zu dem französischen Filmkomponisten Pierre Jansen (1930-2015), der unter anderem zahlreiche Filme von Claude Chabrol mit seiner charismatischen Musik bereicherte, hat mich nachhaltig inspiriert, Innenraum-Musik für Filme und Chanson-Programme zu schreiben. Innenraum-Musik will heißen, daß der Zuhörer durch die Musik in seine Innenwelt geführt wird und traumgleich Stimmungen, Bilder und Szenen erlebt. Dieser Stil führt mich noch heute beim Improvisieren, wenn es um Stimmigkeit, Dynamik und Verlauf eines Musikstückes geht.

 

Ein paar Beispiele mögen das illustrieren: 2006 AMYLASE - EINE WELT AUS PAPIER, Regie: Henning Thomas und Björn Verloh, Hochschule für bildende Künste, Hamburg. Hier ist eine Musik entstanden für Klavier und Kontrabass.

 

 

ARRANGEMENTS

 

Benötigen Sie ein Arrangement für Klavier von Ihrem Lieblings-Song, eine Begleitung zu einem Lied oder Chanson oder eine vereinfachte Version eines originalen Klavierwerkes? Sie werden staunen, wie perfekt das Arrangement an Ihre Möglichkeiten angepasst werden und wie schön "light-versions" klingen können.

Als musikalischer Leiter des "Theater für Kinder", Hamburg, hatte ich in den 12 Jahren, die ich mitgestalten durfte, die Chance, mich als Pianist, als Autor diverser Bühnenmusiken und vor allem als Arrangeur von Opern und Orchesterstücken für kleines Ensemble (max. 4 Musiker) auszuprobieren. Unsere Zielgruppe waren Grundschüler, die wir auf hohem Niveau bedienen wollten, ohne sie zu langweilen. Mit der genialen Librettistin Barbara Hass und den Einfällen der Regisseure und Schauspieler sind Kabinett-Stückchen entstanden, die die Geschichte klar erzählte unter Bewahrung der musikalischen Essenz.

Im Chanson-Bereich habe ich durch die Zusammenarbeit mit Gabriele Banko und, später, mit Jens Wawrczeck, meine Handschrift als Arrangeur verfeinert, immer besorgt um den grossen, impressionistisch transparenten Klavierklang. Als Beispiel mag A SONG CALLED LOVE gelten, das ich 2012 mit Jens Wawrczeck aufgenommen habe:

 

 

 

KORREPETITION

 

Wenn Sie in kurzer Zeit einen Gesangspart (Lied, Oratorium, Oper) oder eine Instrumentalstimme einstudieren möchten (Orchester, Kammermusik), stehe ich Ihnen mit einfühlsamer Begleitung und zielgerichteter Pädagogik zur Seite und helfe Ihnen, intuitiv-musikalisch die Hürden zu nehmen und im Zusammenspiel Sicherheit zu gewinnen.

 

PLAYBACK STATION

 

Als versierter Klavierbegleiter biete ich Ihnen die Möglichkeit, maßgeschneiderte Playbacks zu erwerben. Der Klavierpart wird im Zusammenspiel mit Ihnen live auf einem Roland FP7 gespielt und ohne Verlust im Computer bearbeitet. Dieses funktioniert auch über Skype.

 

NOTEN-EDITION mit SIBELIUS

 

Seit 15 Jahren arbeite ich mit dem Notensatz-Programm von SIBELIUS. Ob für Chöre, Orchester, Kammermusik, Gesangs- oder Instrumentalmusik : Sie bekommen Noten, die gut zu lesen sind, praxisrelevant und mit musikalisch-logischen Umbrüchen (Umblätter-Stellen) und die per Knopfdruck transponierbar sind. Rufen Sie mich an, wenn Sie maßgeschneiderte Noten brauchen. Auch in dringenden Fällen.

 

In allen Fragen kontaktieren Sie mich gerne über das Kontaktformular!

 

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